Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin

Mittwoch, 11. Dezember 2019, 18:30

Vortrag von Prof. Dr. Henri Rougier, Mitglied des Vorstands der Société de Géographie, Paris, und Vorsitzer von „Géoterrain”, Chamoson (Schweiz) – Eintritt frei!

Veranstaltungsort
Ingeborg-Drewitz-Bibliothek Steglitz (im Einkaufszentrum „Das Schloss“, 3. OG), Grunewaldstr. 3, 12165 Berlin

Die Alpen sind das höchste Hochgebirge Europas, das den Kontinent in einem über 1.200 km langen Bogen vom Golf von Genua im Westen bis zum Pannonischen Becken im Osten teilt. Mit einer Ausdehnung von 200.000 km2 und Landhöhen zwischen 3.000 und über 4.300 m sind die Alpen eine der wichtigsten europäischen Klima- und Wasserscheiden. Erdgeschichtlich sind die Alpen ein junges Faltengebirge, dessen heutige Oberflächenformen hauptsächlich durch Erosion in den Eiszeiten entstanden sind. Der Alpenbogen bildet den Lebens- und Wirtschaftsraum von etwa 13 Millionen Menschen. Als natürliche Barriere trennen die Alpen zwar Nord- und Südeuropa voneinander. Ihre verkehrliche Erschließung durch Pässe und Tunnels macht sie aber gleichzeitig zu einem wichtigen europäischen Verbindungs- und nicht zuletzt Erholungs­raum. Dieser einzigartige Natur-, Lebens- und Wirtschaftsraum ist durch Klimawandel und Übernutzung massiv gefährdet. Am Beispiel des Französischen Hochsavoyen und der Schweizer Alpen arbeitet der Vortrag das Spezifische und die Probleme dieses einzigartigen europäischen Hochgebirges heraus.

 

Foto auf Startseite: Matterhorn (4.478 m über Meereshöhe) mit Zermatt, Foto: Henri Rougier

 

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