Mittwoch, 04. November 2026, 18:00

Vortrag von Prof. Dr. Martin Heintel, Institut für Geographie und Regionalforschung, Universität Wien

Veranstaltungsort
Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin, Raum 2‘097

Belebte Einkaufsstraße mit Bäumen, Liegestühlen und Rasenflächen
© Christian Fürthner 2026

Wien wächst und ist seit kurzem eine Zweimillionenstadt. Damit verbunden sind vielfältige Herausforderungen in den Bereichen Wohnbau, Soziales und Infrastruktur. Aber nicht nur dort. Auch die Bestandsstadt unterliegt einer Transformation. Exemplarisch aufgezeigt wird dies an Wien7_Neubau, „dem“ Stadtlabor Wiens. Wien7_Neubau leistet auf unterschiedlichen Ebenen einen grundsätzlichen Beitrag zur Stadtentwicklung Wiens und gilt als Pionierbezirk. Klimawandelanpassung, Einzelhandel, Mobilitätswende, Beteiligung und kooperative Governance sind auf dieser Stadtteilebene keine Schlagworte, sondern Prinzip der Transformation.

 

Im Rahmen des Vortrags wird auf die planerisch konzeptionellen Zugänge eingegangen, ebenso auf vielfältige methodische Grundlagen der Partizipation, die anhand von Pionierprojekten diskutiert werden. Als leitbildgebende These sei vorangestellt, dass Transformationen in der Bestandsstadt möglich sind und das Thema Raumgerechtigkeit kein Schlagwort bleiben muss, solange sie mit entsprechenden Maßnahmen begleitet werden. Wien7_Neubau gilt zudem als beliebte Exkursionsadresse, nicht zuletzt von deutschen Stadtverwaltungen und zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen.

 

Vortrag in Kooperation mit dem Geographischen Kolloquium des Geographischen Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin

 

Die Veranstaltungsankündigung können Sie hier herunterladen oder ausdrucken.


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