Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin

Dienstag, 26. November 2019, 16:30

Bitte beachten Sie, dass vor Ort ein Eintritt in Höhe von 8,00 EUR – ermäßigt 4,00 EUR – erhoben wird.

Veranstaltungsort
Ausstellungshalle des Deutschen Historischen Museums (Pei Bau), Hinter dem Gießhaus 3, 10117 Berlin, Treffpunkt: Foyer

Wilhelm und Alexander von Humboldt werden heute als deutsche Kosmopoliten gefeiert. Sie verkörpern die Errungenschaften öffentlicher Bildung, eine neue Sicht auf die Natur und den unvoreingenommenen Blick auf die Kulturen jenseits Europas. Ihre Biografien sind jedoch auch von den Gegensätzen ihrer Zeit geprägt: Dem in der Aufklärung entworfenen Bild der Gleichheit der Menschen stehen die Existenz von Kolonialismus und Sklaverei entgegen. Die Neuentdeckung der Natur geht auch mit ihrer Beherrschung und Zerstörung einher. Internationaler Austausch und Kooperation verhindern nicht die nationale Abgrenzung.

 

Das Deutsche Historische Museum zeigt die erste große Ausstellung über Wilhelm und Alexander von Humboldt in Deutschland. Sie verortet die Brüder als Europäer im Kontext ihrer Zeit. Sie blickt auf gesellschaftliche und politische Verhandlungs- und Gestaltungsräume, geht dem Verhältnis von Wissen und Macht nach und beleuchtet, wie Geschichtsbewusstsein, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft die Perspektive auf den Menschen und seine Umwelt verändern. Dabei treten Fragen nach der Aktualität und Bewertung ihrer Haltungen und Handlungen in unserer Gegenwart hervor.

 

Quelle Bild auf Startseite: Alexander von Humboldt, Heinrich Nikoley, Stahlstich, Berlin, 1834/1862 (Ausschnitt),

© Deutsches Historisches Museum

 

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